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Ebern, 21.06.2021. Mit der Frühförderstelle ergänzt die Caritas das soziale Angebot in der Alten Kaserne Ebern um eine wertvolle Einrichtung für Kinder und ihre Familien.

 Mit einer Segensfeier im kleinen Rahmen sind die neuen Räume der Caritas-Frühförderstelle in Ebern offiziell eingeweiht worden. Am neuen Standort in der Alten Kaserne bietet das interdisziplinäre Team der Einrichtung vielfältige Unterstützung für entwicklungsauffällige Kinder und ihre Familien. Bereits seit 2019 ist Ebern ein Standort im Netzwerk der Caritas-Schulen gGmbH in Unterfranken.

„Sie werfen den Familien hier einen Rettungsring zu“, legte der Vorsitzende des Diözesan-Caritasverbands, Domkapitular Clemens Bieber, in seiner Ansprache die Aufgabe der Frühförderung aus. „Die Familie, die zu Ihnen kommen, sind ins Schwimmen gekommen.“ Bildlich gesprochen sei es die Aufgabe der Frühförderung, Kindern und Eltern dabei zu helfen, „wieder Boden unter die Füße zu bekommen“, so Bieber. Die Frühförderstelle der Caritas begleitet Kinder mit Entwicklungsverzögerungen oder Behinderungen von der Geburt bis zur Einschulung. Dabei umfasst die Förderung pädagogische Maßnahmen ebenso wie entsprechende therapeutische Begleitung.

Dabei gehöre es zum caritativen Grundverständnis, nicht allein die körperliche Seite des Menschen in den Blick zu nehmen. „Wir müssen uns davon lösen, den Menschen nur in seinen Funktionen zu sehen“, sagte Bieber. In erster Linie gehe es darum, den Kindern durch die Frühförderung Vertrauen ins Leben zu vermitteln. Bezogen auf das Evangelium von der Segnung der Kinder erklärte der Domkapitular, der Auftrag Jesu sei es, sich dem jungen Leben zuzuwenden. „Jesus hält den Kindern keinen Vortrag, weil sie die Erwachsenen und Gelehrten stören, sondern öffnet seine Arme und schenkt ihnen Raum.“

Anlässlich der Segnung betonte Geschäftsführer Rudolf Hofmann die Dankbarkeit der Caritas-Schulen, ihrerseits den Raum erhalten zu haben, ihr Angebot in Ebern aufrechtzuerhalten. Nachdem der alte Standort in der ehemaligen Berufsschule verlassen werden musste, habe man mit den Räumen in der Alten Kaserne einen guten Platz gefunden. Ausdrücklich bedankte er sich für das gute Miteinander, dass die Eigentümer und Nachbarn im Haus, das Bayerische Rote Kreuz (BRK), dem Team der Frühförderstelle bereiteten.

Dass die Räume im alten Kasernenbau rechtzeitig für die Caritas frei wurden, sei zwar Zufall gewesen, sagte BRK-Kreisgeschäftsführer Dieter Greger. Nun freue sich aber auch das Rote Kreuz umso mehr über die gute Kooperation mit den neuen Mietern. Einen „Riesendank“ sprach Margit Jäcklein, Leiterin der Frühförderstelle, den BRK-Mitarbeitern aus. Diese hätten sogar beim Umzug tatkräftig mit angepackt und dem Team der Caritas unter die Arme gegriffen.

Das gute Miteinander der Hilfseinrichtungen sei auch ihm ein großes Anliegen, erklärte Bürgermeister Jürgen Hennemann in seinem Grußwort. Er freue sich, dass die Frühförderstelle so auch zukünftig in Ebern arbeiten kann. „Ich wünsche Ihnen sehr viele Erfolge, wenn sie auch bei den Kindern manchmal in kleinen Schritten erfolgen.“ Als Zeichen der Verbundenheit der Caritas-Frühförderstelle mit ihrer Gemeinde hatte Bürgermeister Hennemann zudem noch ein besonderes Geschenk für die kleinen Gäste der Förderstelle mitgebracht: Plüsch-Eber „Lützel“, das Maskottchen der Stadt Ebern.

Kilian Martin | Caritas

 

PRESSEMITTEILUNG
Schweinfurt, 07.05.2021

 Neues Angebot zur Unterstützung der Hebammen-Versorgung in der Region Schweinfurt

In Gerolzhofen eröffnet heute am 7. Mai eine zweite zentrale Anlaufstelle für schwangere Frauen und Mütter im Wochenbett

 

Schweinfurt Stadt und Landkreis. Am 7. Mai 2021 ist es nun soweit: Eine zweite zentrale Anlaufstelle im Rahmen der Hebammen-Versorgung in der Region Schweinfurt eröffnet. Diese spezielle Hebammen-Sprechstunde richtet sich insbesondere an schwangere Frauen und Mütter im Wochenbett, die aufgrund des allgemeinen Hebammenmangels keine Betreuung gefunden haben. Sie können nun immer freitags die Sprechstunde in Gerolzhofen aufsuchen.

Die Caritas-Frühförderstelle Gerolzhofen stellt für dieses besondere Angebot ihre Räumlichkeiten kostenlos zur Verfügung. Bettina Bärmann, stellvertretende Landrätin sowie Thorsten Wozniak, Erster Bürgermeister der Stadt Gerolzhofen, waren heute vor Ort, um sich insbesondere bei Margit Jäcklein, Leiterin der Frühförderstelle sowie bei Stefanie Meisner, stellvertretend für das gesamte Hebammen-Team, zu bedanken.

Bereits im April 2019 haben engagierte Hebammen aus Stadt und Landkreis Schweinfurt in Eigeninitiative, die erste Hebammen-Sprechstunde gegründet, die seitdem einmal wöchentlich, immer mittwochs, in der Hebammenpraxis in Schweinfurt angeboten wird.

In der Sprechstunde können Fragen rund um die Schwangerschaft, zum Wochenbett und Stillen, zur Ernährung und Pflege des Babys und zu vielem mehr beantwortet werden.

„Es ist schön, dass nun auch im südlichen Landkreis dieser wichtige Service vorhanden ist. Denn eine Hebamme ist nicht nur eine wichtige Geburtshelferin, sondern im besten Fall auch eine verständnisvolle Wegbegleiterin während der Schwangerschaft und in den Wochen nach der Geburt, die mit Rat und Tat zur Seite steht. Sie gibt den Eltern eine gewisse Sicherheit und kann Ängste nehmen“, sagt Bettina Bärmann, stellvertretende Landrätin des Landkreises Schweinfurt.

Das Hebammenteam freut sich sehr, dass nun eine zusätzliche Sprechstunde im Landkreis Schweinfurt, konkret in Gerolzhofen, angeboten wird. So können Frauen und junge Familien mit kürzeren Anfahrtswegen bis zu zweimal in der Woche das kostenlose Angebot in Anspruch nehmen.

Damit wird die Hebammen-Sprechstunde an zwei verschiedenen Wochentagen in der Region Schweinfurt angeboten. Zusätzlich gibt es eine telefonische Notfall-Sprechstunde, über die sich Frauen ebenfalls beraten lassen können.

„Mit der Schwangerschaft beginnt für werdende Mütter und Väter ein neuer und spannender Lebensabschnitt. Neben der Vorfreude haben sie auch viele Fragen. In der Hebammen-Sprechstunde in Gerolzhofen erhalten Eltern Antworten und eine kompetente Beratung. Mit der Sprechstunde in Schweinfurt und der telefonischen Notfall-Sprechstunde ist dies ein hervorragendes Angebot für werdende Eltern und spricht damit für den Familienstandort Landkreis Schweinfurt“, sagt Thorsten Wozniak, Erster Bürgermeister der Stadt Gerolzhofen.

„Mir war es von Beginn an ein Anliegen, mit den Hebammen ins Gespräch zu kommen und hier in der Frühförderstelle die Räumlichkeiten für die Hebammen-Sprechstunde kostenlos zur Verfügung zu stellen. Auf diese Weise können wir unsere bestehenden Angebote mit dem Angebot für werdende Mütter sehr gut kombinieren. Das freut mich umso mehr“, sagt Margit Jäcklein, Leiterin der Caritas-Frühförderstelle Gerolzhofen.

 

Erreichbarkeit und Terminvereinbarung

Die Hebammen stehen für eine fachkundige sowie professionelle Beratung und Untersuchung für Familien zu folgenden Zeiten zur Verfügung: Jeden Mittwoch von 13.30 bis 15.30 Uhr, in den Räumlichkeiten der Hebammenpraxis Schweinfurt (Hohmannstraße 8) und jeden Freitag von 10 bis 12 Uhr, in der Caritas-Frühförderstelle (Hermann-Löns-Straße 2) in Gerolzhofen.

Die Terminvereinbarung erfolgt telefonisch unter der Nummer 0151/50795022. Weitere Informationen finden Bürgerinnen und Bürger unter www.gesundheitsregion-schweinfurt.de/schwerpunkte/hebammen oder unter www.hebammen-schweinfurt.de.

Zusätzlich findet jeden Samstag von 10 bis 12 Uhr eine telefonische Notfall-Sprechstunde unter der gleichen Telefonnummer 0151/50795022 statt.

In der aktuellen Corona-Krise findet die Sprechstunde immer unter Einhaltung der vorgegebenen Hygiene- und Schutzmaßnahmen statt.

Weitere Projekte und Ziele des Hebammen-Teams

Für das dritte Förderjahr hat sich das momentan 14-köpfige Hebammen-Team um Stefanie Meisner, Hebammenkoordinatorin am Landratsamt Schweinfurt, noch weitere Schwerpunkte gesetzt. Der Aufbau einer Vermittlungszentrale für freie Hebammenkapazitäten und die Überarbeitung der Hebammenstatistik für Stadt und Landkreis Schweinfurt sind zentrale Ziele, ebenso wie die Unterstützung der zwei Geburtskliniken.

Gefördert wird dieses Projekt durch die Regierung von Oberfranken, die dafür bayernweit zentral zuständig ist, mit Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege. Die Förderung der Geburtshilfe Bayern dient der Unterstützung, Stärkung und Sicherung der geburtshilflichen Hebammenversorgung in Stadt und Landkreis Schweinfurt.

 

Die Frühförderstelle ist wieder geöffnet! Es können wieder Termine mit persönlichen Kontakt stattfinden.

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