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Die Ergotherapie baut auf Aktivität auf, also auf Tun und Erleben. Sie ist ganzheitlich ausgerichtet und berücksichtigt die Gesamtpersönlichkeit des Kindes.

 Die Ergotherapie beachtet und fördert insbesondere

  • die Motorik (körperlich)
  • die Sensorik (sinnlich)
  • soziale Funktionen

Dabei kommen verschiedene Therapiekonzepte zum Einsatz. Beispielsweise die "Sensorische Integrationstherapie" nach Jean Ayres.

Selbstständigkeit und Handlungskompetenz sind Fähigkeiten, die ein Kind benötigt, um den schulischen, gesellschaftlichen und später den beruflichen Anforderungen besser gerecht zu werden.

In der Ergotherapie arbeiten wir daran, die Voraussetzungen und die Basis für die Entwicklung bestimmter Fähigkeiten zu schaffen:
Dies beginnt beim Hören, Sehen, Bewegen und Spüren, und führt über viele Entwicklungsschritte zu zielgerichtetem Denken, Handeln und Verhalten. Entwicklung und Lernen ist ein höchst komplexes Geschehen, in dem viele Bausteine auf einander aufbauen.
Unser Gehirn braucht für seine Entwicklung die drei grundlegenden Basis-Sinne: Gleichgewichtssystem, Tastempfindung und Bewegungssinn. Sie den Grundstein dafür, dass Kinder so komplexe Fertigkeiten wie Sprache, Konzentrationsvermögen, konstruktives Handeln (logisches Denken, Handlungsplanung) oder schulisches Lernen überhaupt entwickeln können.

 Eine ergotherapeutische Behandlung empfehlen wir bei Auffälligkeiten in:

  • Bewegungsabläufen / Grobmotorik / Koordination
  • Wahrnehmungsfähigkeit und Verarbeitung der Wahrnehmung.
  • Feinmotorik & Graphomotorik, (Handgeschicklichkeit, Stifthaltung, Mal-Entwicklung)
  • Lateralisation & Entwicklung der Dominanz (z. B. die Händigkeit )

 

Ergotherapeutische Behandlung wirkt sich positiv aus auf 

  • das Konzentrationsvermögen Ihres Kindes,
  • motorische Unruhe oder erhöhte Ablenkbarkeit
  • die geistig-intellektuelle Entwicklung
  • das Verhalten

 

Auch in der Ergotherapie werden die Förderangebote so verpackt, dass die Kinder sie meist als lustig, motivierend und spielerisch erleben.

 

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